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Grundlagen der Geometrischen Produktspezifikation
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Fachliche Leitung:
Herr Doz. Dr.-Ing. habil. Christian Beck
Informationen zum fachlichen Leiter
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Zielgruppe: Mitarbeiter aus den Bereichen Messtechnik und Qualitätssicherung, die Merkmalsprüfungen an Bauteilen und Baugruppen planen oder durchführen sollen. Auch erfahrene Praktiker sind angesprochen, die ihre Fertigkeiten mit den fachtechnischen Grundlagen erweitern möchten. Kenntnisse im Umgang mit technischen Zeichnungen werden vorausgesetzt. |
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Zum Thema: Grundlage für die messtechnische Erfassung der Bauteilgeometrie sind umfangreiche Kenntnisse über die Beschreibung der Nenngeometrie mit Sollwerten und Toleranzen in den technischen Dokumentationen. In diesem Zusammenhang bilden die internationalen Normen zur Geometrischen Produktspezifikation eine wesentliche Grundlage. Mitarbeiter aus den Bereichen Fertigungs- und Prüfplanung, Fertigung und Qualitätsprüfung müssen über grundlegende Kenntnisse zur Bemaßung und Tolerierung verfügen, wenn durch Messergebnisse die Beurteilung der Produkt- und Prozessqualität erfolgen soll. |
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Schulungsziel: Ziel des Lehrgangs ist es, die Teilnehmer mit dem aktuellen Stand der normengerechten Bemaßung und Tolerierung der Geometrischen Produktspezifikation in den technischen Dokumentationen vertraut zu machen. Sie sollen befähigt werden, Zeichnungsangaben aus Sicht der Qualitätsprüfung richtig zu interpretieren. |
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Inhaltsübersicht:
1. Tag
- Überblick über das GPS-Normungskonzept und die
GPS-Normenketten der Internationalen Standardisierungs Organisation ISO
- Definition und Zeichnungsangaben für Maße und deren zulässigen Abweichungen (Toleranzen und Toleranzsysteme für Maße) - Maßdefinitionen nach DIN EN ISO 286, DIN ISO 2768, E DIN EN ISO 14405-1, DIN EN ISO 2692 (theoretische Maße der Nenngeometrie sowie Maße am Werkstück und ihre Bedeutung für das maßliche Prüfen durch Messen und Lehren)
2. Tag
- Tolerierungsgrundsatz nach ISO 8015
- Definitionen für Form-und Lagetoleranzen und -abweichungen sowie Zeichnungsangaben
3. Tag
- Wechselbeziehungen zwischen Maß-, Form- und Lagetoleranzen als Grundlage für die Koordinatenmesstechnik und die Gestaltung und Dimensionierung von Lehren
- Hüllbedingung - Maximum-Material-Bedingung (MMR) - Minimum-Material-Bedingung (LMR) - Reziprozitätsbedingung (RPR)
- Gewindekenngrößen und -toleranzen
4. Tag
- Definitionen für Kenngrößen von Oberflächenprofilen (Primär-, Welligkeits- und Rauheitsprofile)
- Oberflächenangaben in den technischen Dokumenten
- Definitionen und Beschreibungsformen von Oberflächenunvollkommenheiten und deren Angabe in den technischen Zeichnungen
- Definition und Beschreibungsformen der Bemaßung und Tolerierung von Körperkanten
Anhand von zahlreichen praktischen Übungsbeispielen wird das Wissen zur Bemaßung und Tolerierung der Bauteilgeometrie vertieft und gefestigt. Es ist grundsätzlich erwünscht, dass die Teilnehmer Zeichnungen und Tolerierungsbeispiele aus Ihrem Tätigkeitsbereich zum Lehrgang mitbringen. |
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Schulungsdauer: 4 Tage, jeweils von 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr |
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Schulungsart: Praxisseminare und Lehrgänge
[ Hinweise
zur Schulungsart ]
Diese Schulung steht auch in folgenden Schulungsarten zur Verfügung:
In-House-Training
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Leistungsumfang und Teilnahmegebühr: Einschließlich ausführlicher Seminarunterlagen, gastronomischer Verpflegung und Teilnahmebestätigung 1.350,- EUR zzgl. MwSt.
Für ein In-House-Training unterbreiten wir Ihnen gern ein Angebot. |
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Flyer Downloadmöglichkeit:
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Ergänzende / Weiterführende Themen:
Grundlagen der Fertigungsmesstechnik - "018-FMT" 
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