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Auswertestrategien in qs-STAT und solara.MP

10. Januar 2018, Dipl.-Ing. Stephan Conrad
Traue keiner Statistik

Bedenkenlos Wahrheiten erklicken - oder lieber "Trau keiner Statistik…"?

Die „Auswertestrategie“ – das ist das Zauberwort in der Q-DAS Software qs-STAT, solara.MP, destra und allen CAMERA-Produkten. Wir wollen hier klären, was unter einer „Auswertestrategie“ zu verstehen ist und wie man sie gestalten kann.
Bevor wir mit dem Thema beginnen, eine Warnung vorab: Bitte achten Sie darauf, dass Teile des Textes mit dezenten Augenzwinkern zu lesen sind! Aber nur Teile, nicht alles.

Es sollte bewusst sein, dass eine Software-Auswertestrategie natürlich nur die Verkörperung einer Qualitätsphilosophie ist. Das heißt, die Auswertestrategie entsteht im Kopf des Philosophen, wird dann als Unternehmensstrategie zu Papier gebracht und letztlich in der Software abgebildet, um eine einheitliche Vorgehensweise zu gewährleisten. Damit stellt man sicher, dass unternehmensweit die richtigen Methoden genutzt werden.
 
Hält man sich nun an diese mit viel Mühe erarbeitete Auswertestrategie, dann macht man folglich alles richtig. Oder genauer: Wer sich an die Strategie der Firma Müller hält, macht alles richtig - für die Firma Müller. Für Firma Meier muss man sich schon an die Meier-Strategie halten. Und schon sind wir bei der entscheidenden Frage: Wenn die Müller-Strategie andere Ergebnisse liefert als die Meier-Strategie, beide aber richtig sind, welche ist dann richtiger? Der Superlativ geht auch noch: Welche der vielen Auswertestrategien in qs-STAT und solara.MP ist nun am richtigsten?
 
Kritische Zeitgenossen im postfaktischen Zeitalter kennen dazu eine Antwort: „Meine Strategie ist am richtigsten“.
 
Aber schon im der „pre“faktischen Zeit haben Menschen auf Statistiken mit Vorsicht reagiert. Schon der Gesprächsauftakt „Statistisch gesehen …“ führt meist zu Veränderungen in der  Neigung der Mundwinkel. Das ist verwunderlich, denn Statistik ist ein Fachbereich der Mathematik. „Mathematik ist eine Bedingung aller exakten Erkenntnis“, sagt Immanuel Kant. Keine Wissenschaft ist also wahrer als die „reine Mathematik“. Warum wagt sich dann M. L. H. Kessel alias Hans Brühl zu sagen, die Statistik sei „das Märchen der Vernunft“? Und es gibt noch schlimmere Aussagen, auf die wir verzichten, um mit dieser Publikation FSK 12 einhalten zu können!
 
Warum haben wir solche Probleme mit Statistik?

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